Wie sehr prägt magisches Denken unser Leben - und wo endet es, wo beginnt seriöse Wissenschaft? Dieser Frage widmet sich die Philosophische Sommernacht mit Zauberphilosoph ANDINO.
ANDINO verbindet philosophische Reflexion mit Zauberkunst und zeigt wie magisches Denken in Wissenschaft, Religion und Alltag wirkt. Er wird sein Konzept eines „Magischen Denkens“ darstellen und mit den Teilnehmenden ausführlich diskutieren. Dabei ist ihm zunächst einmal sehr wichtig, dass es sich hierbei um ein Denken und nicht etwa um die Aufgabe jeglichen Denkens handelt. Allerdings ist es ein aus seiner Sicht fehlerhaftes Denken, in dem wir uns alle aber immer wieder verstricken können und es gibt sehr prominente Beispiele dafür, dass das auch immer wieder geschieht. Damit ist nicht nur unser alltäglicher Aberglaube, wie die Angst vor der Zahl 13 gemeint, die leicht zu widerlegen sind, sondern auch so philosophisch bedeutsame wie die Sakramentenlehre der katholischen Kirche. Und auch die politische Relevanz des Themas wird eine große Rolle spielen, denn gerade evangelikale Richtungen haben einen immer größer werdenden Einfluss auf die Politik – nicht nur in den USA. Genau darin zeigt sich die Aktualität des Themas und seine politische Brisanz.