Fortbildung für Erzieher*innen und päd. Fachkräfte
An den Lern- und Bildungsprozessen unserer Kinder sind viele qualifizierte Fachkräfte mit klugen Philosophien und vielfältigsten Konzeptionen am Schaffen. Trotz allem dokumentiert die Bildungsforschung auch im internationalen Vergleich zunehmend fatale Ergebnisse mit dem Blick auf die schulischen Basiskompetenzen Lesen, Rechnen, Schreiben und Zuhören. Sogar die sozialen Kompetenzen sind rückläufig.
Ein Wissensdefizit gibt es grundsätzlich nicht – es wird in der falschen Reihenfolge gefördert. Zu schnell will man zu viel von den Kleinen. Die Erkenntnis, dass sich unser Bewegungsverhalten verändert hat, welches die Auswirkungen auf unsere Biologie sind, ist noch nicht überall verstanden. Die Entwicklung der Sinne, die man zum Lernen braucht, wird mit zunehmendem Bewegungsmangel, wie durch vieles Sitzen, gestört. Wenn die Augen noch nicht richtig funktionieren und das Gleichgewicht schlecht ist, wird das Kind nicht lesen können.
In der Kita ist klar, dass die Auge-Hand-Koordination beim Ballspielen verbessert wird, Geschwindigkeit besser eingeschätzt und Kinder sich dann sicherer in der Welt bewegen können. Wer den Ball aufgrund von Defiziten in der Schule noch nicht fangen kann, bleibt beim Wählen von Mannschaften als letztes auf der Bank sitzen – das stört die Persönlichkeitsentwicklung. Daher kommt dem Kita-Personal mit dem psychomotorischen Wissen bei den Lern- und Bildungsprozessen eine weit größere Bedeutung zu. Das Seminar nimmt Bewegungsspiele in den Blick, um auch den Eltern in der pädagogischen Partnerschaft einfache Tipps zur Förderung der Schulfähigkeit zu geben und stellt kostenlose Spielekisten und Sammlungen vor.
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