Demokratie erleben - ein erfahrungsorientierter Ansatz der politischen Bildung

Eine Kooperation mit dem MGH Neustadt (Wied)
Im Seminar wird ein Konzept vorgestellt, dass die Idee hat, Demokratie und den Hintergrund demokratischer Prinzipien erfahrbar zu machen.
Es handelt sich um einen erfahrungsorientierter Ansatz, der auf zahlreichen Übungen aufbaut. Diese schaffen einen persönlichen und emotionalen Zugang zu den Inhalten. Es geht ähnlich wie bei der Gewaltfreien Kommunikation darum, den Standpunkt des Gegenübers auch in sich selber zu finden und in Folge dessen tolerant, respektvoll und empathisch den dahinterstehenden Bedürfnissen zu begegnen.
Die thematischen Bausteine des Programms sind unter den Überschriften demokratische Prinzipien, das Verhältnis von Mehrheit und Minderheit, Grundrechte, Gleichheit vor dem Gesetz und der Weg der demokratischen Entscheidungsfindung einzuordnen. Die Besonderheit des Ansatzes besteht in der Grundannahme, dass Konflikte kreativ bearbeitet werden können, wenn die beteiligten Personen anerkennen, dass das Recht auf freie Entfaltung für alle Menschen gleichermaßen gilt. Auf diese Weise beabsichtigt das Demokratie- und Toleranzerziehungsprogramm, die Konfliktkompetenz des Einzelnen zu fördern ohne eine dritte Person zur Vermittlung zwischen den streitenden Parteien zu benötigen.
Die Teilnehmenden lernen das Konzept im Rahmen der politischen Bildung verantwortungsvoll einzusetzen und als Instrument zu nutzen, um einen wirksamen Beitrag zur Entwicklung von Konfliktfähigkeit, demokratischer Kompetenz, Toleranz im Umgang mit andersartigen Ansichten und somit letztendlich auch zur Prävention bezüglich fundamentalistischem Gedankengut zu leisten. Ziel dieses Angebotes ist das Kennenlernen eines möglichen Ansatzes der Sozialen Arbeit für gewaltfreie Kommunikationslösungsstrategien. Das Konzept kann als Quelle für gedankenanregende Inspiration dienen und ermutigt zum Weiterdenken.

Zielgruppe:

Das Seminar richtet sich sowohl an Fachkräfte und Ehrenamtliche als auch an interessierte Bürger/-innen.
 
Die Referentinnen:
  • Melanie Bächle (Diplom-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin, Interkulturelle Trainerin/Beraterin (LIDIA), Betzavta-Multiplikatorin (CAP))
  • Jelena Iyassu (Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin B.A., M.A., Betzavta-Trainerin (DGB))

1 Tag, 26.05.2018
Samstag, 10:00 - 17:00 Uhr,
1 Termin(e)
Melanie BächleJelena Iyassu 
G199  Neu!
Mehrgenerationenhaus Neustadt (Wied), Hauptstraße 2, 53577 Neustadt /Wied
 
kostenfrei durch Landesförderung zur politischen Bildung (9.33 UStd.)
min. 5 - max. 15
KreisVolkshochschule Neuwied e.V. - 02631-347813
01.05.18
Belegung: 
 (Plätze frei)