Kinderwunsch: medizinisch machbar! - ethisch vertretbar?

Webinar-Reihe: Gesundheitsforum
Behandlung bei Kinderlosigkeit gehört zum Standardrepertoire medizinischer Leistungen. Mit Hilfe von In-Vitro-Fertilisation kann zum Beispiel eine Eizelle außerhalb des Körpers befruchtet und wieder reimplantiert werden. Man kann für die Befruchtung auf eine Samenspende zurückgreifen. In Deutschland verboten, in anderen Ländern aber erlaubt ist darüber hinaus die Eizellspende. In anderen Ländern ebenfalls erlaubt ist die Möglichkeit, ein Kind von einer Leihmutter austragen zu lassen. Erste Versuche, unter anderem in Deutschland durchgeführt, haben gezeigt, dass sich die Gebärmutter transplantieren lässt. An einer künstlichen Gebärmutter wird geforscht. Und an Mäusen ist gezeigt worden, dass aus einer Hautzelle eine Eizelle hergestellt werden kann, die befruchtungsfähig ist. Gibt es ethische Grenzen dieser medizinischen Möglichkeiten? Was ist aus Sicht von Prinzipien wie der Schadensvermeidung oder der Gerechtigkeit zu diesen Verfahren zu sagen? Welche Rolle spielt die zunehmende Ablösung der Fortpflanzung von natürlichen Vorgaben für die ethische Beurteilung? Darum soll es in diesem Vortrag gehen.
Referent: PD Dr. Joachim Boldt, Universität Freiburg

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Im Anschluss an den Vortrag können Fragen im Chat gestellt werden.
1 Abend, 12.04.2018
Donnerstag, 19:00 - 20:00 Uhr,
1 Termin(e)
 
G340.3 
am eigenen PC
 
5,00
(1.33 UStd.)
min. 1 - max. 100
KreisVolkshochschule Neuwied e.V. - 02631-347813

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