Zwei Außengrenzen des Römischen Reichs, der Obergermanisch-Raetische Limes und der Niedergermanische Limes, treffen im Landkreis Neuwied bei Rheinbrohl/Bad Hönningen aufeinander. Zudem beginnt linksrheinisch in gleicher Höhe eine innerrömische Provinzgrenze. Der Obergermanisch-Raetische Limes gehört seit 2005 zum UNESCO-Welterbe, der Niedergermanische Limes wurde 2021 neu in die Reihe der Welterbestätten aufgenommen. Aber was bedeutet das für uns hier in der Region? Was hat diese Grenzsituation damals bedeutet? Welche gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen der Antike wirken bis heute nach? Diesen Fragen widmet sich die in der RömerWelt am caput limitis (Rheinbrohl) stattfindende Vortragsreihe.

Die Vorträge richten sich an alle an der Antike Interessierten, sind aber auch als Fortbildung für Gästeführerinnen und Gästeführer am Limes geeignet. Die Gebühr für jeden Teil der Reihe beträgt 5,00 €. Bei Buchung aller vier Vorträge direkt bei der kvhs ist der Besuch der letzten Veranstaltung kostenfrei.

Leben am Limes (I)

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Vortragsreihe zum Limes - Teil 1: Jeder Anfang ist auch ein Ende - Limes und ripa in Rheinland-Pfalz
B501.1
Mi 29.03.23
18:30–20:00 Uhr
Rheinbrohl
Plätze frei

Leben am Limes (II)

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Vortragsreihe zum Limes - Teil 2: Transparenz im Grenzgebiet Glasverarbeitung an der Außengrenze des Römischen Reichs am Beispiel des Rheinlands
B501.2
Mi 26.04.23
18:30–20:00 Uhr
Rheinbrohl
Plätze frei

Leben am Limes (III)

 neu 
Vortragsreihe zum Limes - Teil 3: Parade für die Götter - Götter für die Parade - Römische Paraderüstungen
B501.3
Mi 24.05.23
18:30–20:00 Uhr
Rheinbrohl
Plätze frei

Leben am Limes (IV)

 neu 
Vortragsreihe zum Limes - Teil 4: Fiat lux. Zur Herstellung von Glasfenstern im 1. und 2. Jahrhundert nach Christus
B501.4
Mi 28.06.23
18:30–20:00 Uhr
Rheinbrohl
Plätze frei